Dienstag, 29. November 2011

Rohrmoser – Ein Engagement für geistige Erneuerung

Günter Rohrmoser (1927-2008) wurde an einem 29. November in Bochum geboren. Der 80-jährig in Stuttgart Verstorbene hatte bei Joachim Ritter studiert und über den jungen Hegel promoviert. Als konservativer Sozialphilosoph – "konservativ, nicht rechts" – verschaffte er diesem Denken Profil gegen die kritischen Gesellschaftstheoretiker der Frankfurter Schule: "Das Elend der kritischen Theorie" (1970). Es folgten viele weitere bezeichnende Publikationen. Hier eine Auswahl: "Die metaphysische Situation der Zeit" (1975), "Dostojewski – Die Antwort der christlichen Kultur auf den Nihilismus" (1982), "Geistiger Umbruch – Bilanz der marxistischen Epoche" (1983), "Die Unverzichtbarkeit der Nation – Wider die Geschichtsvergessenheit" (1992), "Neues konservatives Denken als Überlebensimperativ" (1994), "Emanzipation oder Freiheit – Das christliche Erbe der Neuzeit" (1995), "Geistiges Vakuum – Spätfolgen der Kulturrevolution" (1997), "Kampf um die Mitte – Der moderne Konservatismus nach dem Scheitern der Ideologien" (1999), "Nietzsche als Diagnostiker der Gegenwart" (2000), "Deutschlands Tragödie – Der geistige Weg in den Nationalsozialismus" (2001), "Linksliberale Hegemonie gegen deutsche Kultur" (2004), "Kapitalismuskritik oder die Verantwortungslosigkeit der Moral" (2005), "Konservatives Denken im Kontext der Moderne" (2006), "Glaube und Vernunft am Ausgang der Moderne – Hegel und die Philosophie des Christentums" (2009).

ONLINE-QUELLEN
Graw: Abschied von Günter Rohrmoser (Welt 18.9.2008)
Rohrmoser: Konservativ – ein Überlebensimperativ (Deutschlandradio 2007)

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